Was steckt hinter dieser Episode?
Prozesse analysieren, modellieren und optimieren – das gehört für viele Unternehmen längst zum Alltag. Doch was passiert, wenn Prozesse nicht nur verstanden, sondern auch eigenständig ausgeführt werden können?
In dieser Folge von re:invented sprechen wir über Agentic AI und die Rolle von KI-Agenten in Geschäftsprozessen. Gemeinsam mit Josèphe Blondaut (SAP) und Dr. Andreas Kronz (Scheer IDS) beleuchten wir, wie Agentic AI Prozesse von der Analyse in die Ausführung bringt und welche Bedeutung Prozessmanagement dabei behält.
Die Experten diskutieren, wo KI-Agenten Unternehmen konkret unterstützen können, welche Voraussetzungen für ihren Einsatz nötig sind und wie Organisationen erste Schritte mit Agentic AI gehen können.
Key Takeaways auf einen Blick
Agentic AI ist gleich Sprachmodell + Ausführung: Im Unterschied zur einen Sprachmodellen die „nur“ Antworten und Pläne formulieren, können KI-Agenten über angebundene Systeme konkrete Schritte ausführen (z. B. Daten prüfen, Aktionen anstoßen).
Prozessmanagement bleibt der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz von KI-Agenten: Methoden wie Modellierung, Prozessanalyse/Mining, KPIs und Governance bleiben die Leitplanken, um Agenten zu steuern und zu kontrollieren – inklusive Monitoring von Varianten und Risiken („Agent Mining“).
Der Einstieg gelingt über konkrete Anwendungsfälle – nicht über Technologie: Unternehmen sollten vom Prozess und vom Business-Need ausgehen, Pilotprojekte starten und daraus lernen („Start small, think big“).