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    Episode 9: Edelmetallverfolgung im Fokus – Transparenz, Kontrolle und Digitalisierung

    Was steckt hinter dieser Episode?

    Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin oder Kobalt sind unverzichtbar für Hightech-Produkte, globale Lieferketten und die Energiewende. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Prozesse und Risikomanagement. In dieser Episode sprechen wir mit Werner Kainz, einem erfahrenen Experten für Edelmetallcontrolling, über die Herausforderungen und Besonderheiten der Edelmetallverfolgung. 

    Wir geben einen Überblick, wie Materialströme über die physische, virtuelle und buchhalterische Ebene hinweg nachvollziehbar sein müssen, um Risiken zu minimieren und gesetzliche sowie wirtschaftliche Anforderungen zu erfüllen, und welche Rolle vor allem die Edelmetallbuchhaltung dabei spielt. Außerdem geht es um den Einsatz moderner IT-Systeme, die Bedeutung präziser Daten und die Zukunft der Digitalisierung in einer Branche, in der selbst kleinste Abweichungen große Auswirkungen haben können.
     

    Über den Gast dieser Podcast-Episode

    Werner Kainz ist Industriekaufmann und Bilanzbuchhalter mit jahrzehntelanger Erfahrung im Edelmetallcontrolling. In leitender Funktion bei einem großen internationalen Konzern verantwortete er unter anderem weltweit das Risiko-Controlling im Edelmetallhandel.

    Werner Kainz
    Experte in der Edelmetallbranche

    Key Takeaways auf einen Blick

    Transparenz und Nachverfolgbarkeit in komplexen Lieferketten: Edelmetallverfolgung geht weit über die reine Lagerverwaltung hinaus. Unternehmen müssen jederzeit nachvollziehen können, woher Materialien stammen, wie sie verarbeitet wurden und in welchen Produkten sie enthalten sind. Diese Transparenz ist heute entscheidend für Compliance, Risikomanagement und das Vertrauen von Kunden und Partnern.

    Physisch, virtuell, buchhalterisch – drei Ebenen im Blick: Erfolgreiches Edelmetallcontrolling basiert auf der Verknüpfung von drei Ebenen in einem Edelmetallverfolgungssystem: die physische Materialbewegung, die virtuellen Zuordnung von Beständen sowie die buchhalterische Bewertung. Erst das Zusammenspiel und die kontinuierliche Abstimmung zwischen diesen Ebenen ermöglichen eine vollständige und belastbare Nachverfolgung von Edelmetallbeständen.

    Kleine Abweichungen, große Auswirkungen: Bei tausenden Material- und Verkaufsbewegungen entstehen zwangsläufig Rundungs- und Mengendifferenzen. Diese müssen in der Edelmetallbuchhaltung systematisch erfasst, analysiert und ausgeglichen werden. Gerade bei wertvollen Rohstoffen können selbst geringe Abweichungen erhebliche finanzielle Auswirkungen haben und erfordern daher präzise Kontrollmechanismen.

    Daten und Digitalisierung als Erfolgsfaktor: Moderne ERP- und Tracking-Systeme helfen Unternehmen dabei, enorme Datenmengen zu verarbeiten und Materialströme präzise abzubilden. Digitalisierung und Automatisierung unterstützen die Transparenz, verbessern die Datenqualität und schaffen die Grundlage für ein effizientes, zukunftsfähiges Edelmetallcontrolling.

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    Weitere Ressourcen

    Ihre Ansprechpartnerin

    Lara Schulz

    Head of Marketing Scheer IDS